Lesegottesdienst 03.05.2020 (Jubilate)

Wochenspruch

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

2.Korinther 5,17

Der Gottesdienst

Eingangslied EG 455, 1-3 Morgenlicht leuchtet

Eingangswort:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
Der Herr sei mit uns.

Jubilate – „jauchzet Gott, alle Lande!“ Für den heutigen, dritten Sonntag nach Ostern, steht ein Jubelruf aus dem 66. Psalm Pate. Grund zum Jubeln?Mancher wird sich fragen, ob das auch für den heutigen Tag gilt. Noch dürfen keine Gottesdienste gefeiert werden; noch ist der Alltag von der Corona-Pandemie eingeschränkt.

Der Wochenspruch öffnet den Horizont für den Jubel:
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Wer in Christus ist, wer mit ihm durch die Taufe verbunden ist, für den hat das Neue schon begonnen. Wir blicken sozusagen schon hinter den Horizont, blicken über die Schwierigkeiten und Sorgen der Gegenwart hinaus und fangen deshalb schon heute an zu jubeln.

Gebet

Gott, du Schöpfer aller Dinge,
du erweckst die Natur zu neuem Leben
und verheißt einen neuen Himmel und eine neue Erde.
In ihr wird Gerechtigkeit wohnen.
Wecke uns auf aus aller Verzagtheit,
erneuere uns durch Christus,
dass wir auferstehen zum Leben mit ihm.
Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Amen.

Epistel: Apostelgeschichte 17, 22-34

Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr die Götter in allen Stücken sehr verehrt. Denn ich bin umhergegangen und habe eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch, was ihr unwissend verehrt. Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen, dass sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.  Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er richten will den Erdkreis mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat. Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, begannen die einen zu spotten; die andern aber sprachen: Wir wollen dich darüber ein andermal weiterhören. So ging Paulus weg aus ihrer Mitte. Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

Evangelium: Johannes 15,1-8 (zugleich Predigtwort)

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

Apostolisches Glaubensbekenntnis (EG Seite 1150)

Wochenlied EG 432,1-3 Gott gab uns Atem

Predigtwort Johannes 15, 1-8 (wird während der Predigt gelesen)

I.

Es war bei einer Schlossführung in Meersburg. Im großen Festsaal ließ die Führerin vor den inneren Augen der Touristen ein farbenprächtiges Bild aus alten Zeiten entstehen: Wie nach dem Schmausen an den festlichen Tafeln im wörtlichen Sinn die „Tafel aufgehoben“ wurde. Da wurden nämlich die Holzbretter einfach von den Gestellen hochgehoben und mit dem Geschirr, der Dekoration und den Resten vom Essen von der zahlreichen Dienerschaft hinaus in die Küche getragen.

Und sie erzählte, wie dann in kurzer Zeit der Saal bereit war für die verschiedenen Tänze und Spiele, mit denen sich bei Hofe vergnügt wurde; die Damen in raschelnden Roben, die Herren elegant und formvollendet höflich.

Und dann zeigte die Führerin auf die Steinbänke entlang der Mauern in den Fensternischen. „Hiervon kommt der Ausdruck Mauerblümchen“, erklärte sie. „Die Damen saßen da, bis ein Herr sie zum Tanzen aufforderte – und wer öfter keinen abbekam, der war eben ein Mauerblümchen.“

Und so sehr man vorher die Festfreude miterlebt hatte – so sehr konnte man sich jetzt die wachsende Enttäuschung der Übriggebliebenen vorstellen. Am Rand sitzen, statt dabei zu sein; zuschauen müssen, wie andere lachen und scherzen. Teil der Gemeinschaft zu sein, ohne wirklich dazu zu gehören. Das konnte in dieser Touristengruppe wohl jeder nachempfinden, über die Jahrhunderte hinweg. Der Schmerz ist der gleiche geblieben, ob das beim Tanz im Schloss seinerzeit war oder heute in Schulklassen oder Sportvereinen. Zuschauen müssen, wenn andere ihre Zusammengehörigkeit demonstrieren, zuschauen, statt dabei sein, ein Mauerblümchen eben.

II.

Ein solches Gefühl stellt sich zurzeit möglicherweise bei vielen ein. Unversehens sind durch die Corona-Pandemie ganz viele Menschen zu „Mauerblümchen“ geworden. Kaum vorstellbar, jetzt den „Mann, die Frau für´sLeben“ zu finden. Oma und Opa sollen nicht mehr besucht werden und können nur per Video die ersten Schritte der Kleinen miterleben; Schulkinder vermissen ihre Freundinnen und Freunde. Selbst wenn die Schule für einige Jahrgänge wieder öffnet, müssen die Jüngeren „draußen bleiben geschlossen. Fußballfansdürfen höchstens „Geisterspiele“ am Fernseher verfolgen. Zuschauen, statt dabei zu sein – das macht eine ganze Gesellschaft zu „Mauerblümchen“. Viele Menschen sehnen sich danach, dabei zu sein, wieder mitmachen zu dürfen.

Für die Menschen in den Kirchengemeinden ist das nicht anders. Kirche – ohne Gottesdienst? Kirche – ohne Begegnung untereinander? Da helfen auf Dauer auch die vielen Angebote im Fernsehen und Internet nicht.

Für Sie alle ist unser heutiger Predigtabschnitt. Denn da macht Jesus deutlich: Wer auch immer Christ ist, der gehört unmittelbar dazu. Keine Mauerblümchen, sondern lauter Reben am Weinstock. Direkt am Weinstock!

So lesen wir im Johannesevangelium (Kapitel 15):
Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt die Reben und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

III.

Als Jesus dieses Gleichnis erzählte, war das Bild den Zuhörern sehr vertraut – und zugleich explosiv. Vertraut deshalb, weil alle Zuhörer die harte Arbeit kannten, die ein Winzer auf seine Weinstöcke verwendet; ja, die meisten Zuhörer hatten selbst einen oder auch mehr Weinstöcke, um die sie sich mühten. Der steinige Boden musste vor dem Setzen des Stockes tiefgründig umgegraben und verbessert werden. Drei bis vier Jahre dauerte es, bis ein Weinstock überhaupt den ersten Ertrag brachte. Mehrfach im Jahr musste sehr sorgfältig beschnitten und ausgelichtet werden. In der Zeit der Reife musste der Weinberg gegen Tiere und Diebe Tag und Nacht gesichert werden. Ein ganz vertrautes Bild. Und alle wussten: Da braucht es schon Liebe dazu.

Und deshalb war schon bald der Weinstock das Bild für die Geliebte geworden, um die ein Mann wirbt – und noch mehr: Die Propheten hatten das Volk Israel als den Weinstock bezeichnet, den Gott aus Ägypten geholt und in gutes Land gesetzt hat, um den er Mauern baut, um sie zu schützen. Das geliebte Volk, um das Gott wirbt – und das ihn verachtet. Das war der Grund heftiger Prophetenreden.

Jetztund das war hochexplosiv sagt Jesus: Ich bin der wahre Weinstock!Also nicht mehr Israel, nicht mehr ein Volk, nicht mehr bestimmte Menschen von ihrer Abstammung her. Gott fängt nochmal ganz von vorne an, mit Jesus, dem Zimmermanns-Sohn. Und mit denen, die zu ihm gehören. Jesus sagt: Ihr, meine Jünger, meine Freunde, ihr seid die Reben, die dann die herrliche Frucht hervorbringen. Nicht, weil ihr so großartig seid, sondern weil ihr an mir dranbleibt.

Als Johannes von diesen Worten Christi erzählt also am Ende des ersten Jahrhundertsda hatten sie eine Zündkraft. Die Mehrzahl der Christen stammte nicht mehr aus dem Judentum, sondern aus anderen Völkernden damals sogenannten Heiden. Es stellte sich die Frage: Wer gehört dazu zu diesem Weinstock? Solche, die „natürlich“ dazu gehören, mit Stammbaum bis Adam und Eva zurück – Ja! Aber was ist mit denen, die später dazugekommen sind, die nicht ursprünglich aus dem Volk Gottes stammen? Dürfen die halt „auch“ mit dabei sein? Obwohl sie bis vor kurzem die Zehn Gebote noch nicht kannten? Geschweige denn sie gehalten haben.

Schon damals gab es also die Frage nach Insidern und Mauerblümchen. Und Johannes schreibt ihnen allen, und uns dazu, ins Stammbuch: Der eine Insider, an dem sich alles entscheidet, ist Jesus: er ist der Weinstock. Wir anderen, ohne Unterschied, sind die Reben.

IV.

Weil wir an diesem Weinstock sind und bleiben, können wir Frucht bringen.

Da ist das Gleichnis ungeheuer sachlich und nüchtern: Am Weinstock wächst allerhand, was rausgenommen werden muss für eine gute Ernte. Meterlange fruchtlose Ranken, Blattwerk, das buschig und grün ist, aber die Trauben verschattet. Jeder, der einen eigenen Weinstock pflegt, ist dahinter her, diese Kraftverschwendung abzustellen. Solange es den Weinstock betrifft. Im eigenen Leben sieht das manchmal anders aus.

In diesen Zeiten, wo wir mit Beschränkungen leben müssen, fällt so manchem auf, was fruchtlose Ranken, reines Buschwerk, pure Kraftverschwendung im Leben ist – und was wirklich nötig ist.
Manche haben in diesen Wochen das erste Mal ihre nähere Umgebung erkundet – sonst ist man am Wochenende immer weggefahren. Manche entdecken, wie gut es tut, sich am Telefon mit Freunden länger zu unterhalten, statt sich immer nur Kurznachrichten über das Handy zu schicken. Jetzt sind alle daheim und zu erreichen. Jetzt wird auch in den Kirchengemeinden entdeckt, was wirklich wichtig ist – und was eigentlich nicht wirklich „fruchtet, was fruchtlose Ranken, reines Buschwerk ist. Ob jede Aktion, jede Veranstaltung, jede Gruppe wirklich zu Gottes Ehre dient, dazu, dass Menschen im Glauben gestärkt werden? Dazu, dass Menschen Jesus ähnlicher werden?

V.

Was ist denn nun nötig, dass wir gute Frucht bringen können

Christus sagt es in seinem Gleichnis immer wieder: Bleibt. Bleibt am Weinstock, bleibt in meiner Liebe, bleibt in meinen Geboten. Bleibt in mir.

In einer lebendigen Beziehung ist „bleiben“ etwas hoch Aktives. Im Weinstock fließen die Pflanzensäfte vom Stock zur Rebe und zurück – sobald das nicht mehr möglich ist, stirbt die Rebe.

In der Beziehung zu Gott ist es gerade so: diese Beziehung ist aktiv – oder sie stirbt ab. Wenn kein Austausch da ist zwischen Gott und mir – fließt in derBeziehung keine Lebenskraft mehr. Wenn ich nicht mit ihm rede, oder wenn ich nicht mehr auf ihn höre, stirbt unsere Beziehung ab!

Zwei Hilfen gibt Jesus uns, zwei Hilfen zum Dranbleiben“:

Erstens: Bleibt in meiner Liebe, sagt er. Das bedeutet: Haltet euch immer wieder vor Augen, was ich euch Gutes getan habe und tue. Eine hilfreiche Sache dazu ist das Danken, am besten spontan und regelmäßig. Spontan bei einem schönen Regenbogen, nach einem guten Essen, nach einem tiefen Gespräch mit Freunden „Danke Gott, du bist so wunderbar!“

Und auch regelmäßig: Abends ganz bewusst ein Gebet, in dem Sie sich an den Fingern herzählen, was Gott Gutes getan hat. Zum Beispiel, dass wir 75 Jahre Frieden haben; dass wir in einem Staat leben, in dem sich Regierende gut beraten lassen und das Notwendige tun; dass wir genug zu essen haben, dass wir vielleicht so eine schöne Kirche haben, die auch in diesen Zeiten offen ist für eine stille Andacht; dass wir freien Zugang zu Gott habendurch Jesus. Ihnen fällt sicher mehr ein. Zehn Finger – zehn Mal ein Dankgebet!

Und das Zweite: Jesus sagt „Bleibt in meinen Geboten“. „Bleiben in Gottes Geboten“, das ist die bewusste Entscheidung. Ich möchte tun, was in Gottes Augen recht ist. Ich frage ihn nach seinem Willen, ich bitte um ein feines Gewissen – und ich bitte um Vergebung, wenn ich schuldig geworden bin. Um Himmels willen möchte ich keine Barriere zwischen mir und Gott aufbauen.

VI.

Für alle Mauerblümchen war diese Predigt. Für alle, die das Gefühl haben, gerade läuft das Leben ohne mich ab; gerade bin ich nur Zuschauer im Leben anderer; gerade bin ich auch nur Zuschauer von Gottesdiensten im Fernsehen. Nein! So ist das nicht. Jesus sagt uns heute: Du bist nicht Zuschauer, Du bist nicht außen vor. Du bist ganz nah an mir dran, so nah, wie die Reben am Weinstock sind. Du gehörst dazu. Vielleicht zurzeit etwas anders als sonst, aber du lebst und gehörst zu mir, zu diesem Weinstock, der so viele Reben hervorbringt.

In vielen Gemeinden wären in diesen Wochen Konfirmationsfeiern. Die jungen Menschen sind traurig und enttäuscht, weil sie ihre Konfirmation nun erst viel später feiern können. An sie zu denkenauch das ist Ausdruck von der Verbundenheit der Christen untereinander, vom Bleiben am Weinstock Jesu Christi.

Ein Vorschlag: Schreiben Sie ihnen einen kleinen Kartengruß mit dem Bibelwort von heute, das auch an jeder Konfirmation gelesen wird.

Ihnen und uns allen sagt Christus: Ihr seid keine Mauerblümchen im Leben. Ihr seid keine Zuschauer. Ihr steht nicht am Rand in der Kirche. Ihr seid mitten drin! Ihr seid stark in mir, denn so spricht es Christus uns allen zu:

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.

Amen.

Predigtlied: EG 406,1-5 Bei dir, Jesu, will ich bleiben

Fürbittengebet

Gott, unser Schöpfer,
du hast uns in Jesus Christus Heil und Leben geschenkt.
Durch ihn bitten wir dich:
Bleibe in uns und lass uns in dir bleiben,
dass wir nach deinen Worten leben.
Herr, erbarme dich.

Bleibe in uns und schenke uns Kraft zum Glauben,
dass wir im Vertrauen auf dich unseren Weg gehen.
Herr, erbarme dich.

Bleibe in uns und erfülle uns mit deiner Liebe,
dass wir deine Schöpfung bewahren und Werkzeuge
deines Friedens sind.
Herr, erbarme dich.

Bleibe bei den Einsamen, Kranken und Traurigen
und beschenke sie mit Zeichen deiner Nähe und Hilfe.
Herr, erbarme dich.

Bleibe bei uns auch im Sterben
und nimm uns auf in dein Reich.
Herr, erbarme dich.

Gütiger Gott, durch Christus bleiben wir mit dir verbunden in der Kraft des Heiligen Geistes. Dir sei Ehre in Ewigkeit.
Amen.

Vaterunser

Bitte um Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns + Frieden.

Von Sabine Meister und Gottfried Greiner aktualisierte und gekürzte Lesepredigt von
Pfarrerin Elisabeth Küfeldt
Ernst-Körner-Ring 1 a, 91522 Ansbach
kuefeldt@web.de


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