{"id":1432,"date":"2020-06-20T08:41:58","date_gmt":"2020-06-20T06:41:58","guid":{"rendered":"https:\/\/nabburg-pfreimd-evangelisch.de\/?p=1432"},"modified":"2022-06-25T08:43:12","modified_gmt":"2022-06-25T06:43:12","slug":"lesegottesdienst-28-06-2020-3-so-nach-trinitatis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nabburg-pfreimd-evangelisch.de\/?p=1432","title":{"rendered":"Lesegottesdienst 28.06.2020 (3. So. nach Trinitatis)"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"s5\"><span class=\"s4\">Wochenspruch<\/span><\/h3>\n<p class=\"s12\"><span class=\"s11\"><i><span class=\"s6\">Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.<\/span>\u200b<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"s12\"><span class=\"s11\"><span class=\"s9\">Lukas 19,10<\/span><\/span><\/p>\n<h3 class=\"s12\"><span class=\"s11\">Der Gottesdienst<\/span><\/h3>\n<p class=\"s16\"><b><span class=\"s13\">Eingangslied<\/span> <span class=\"s14\">289,1-3 <\/span><span class=\"s15\">Nun lob, mein <\/span><span class=\"s15\">Seel<\/span><span class=\"s15\">, den Herren<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"s17\"><span class=\"s13\"><b>Eingangswort:<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"s18\"><span class=\"s14\">Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.<\/span><\/p>\n<p class=\"s18\"><span class=\"s14\">Amen.<\/span><\/p>\n<p class=\"s18\"><span class=\"s14\">Der Herr sei mit <\/span><span class=\"s14\">uns<\/span><span class=\"s14\">.<br \/>\n<\/span>Der Menschensohn ist gekommen,<br \/>\n<span class=\"s19\">zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.<\/span><\/p>\n<p class=\"s18\"><span class=\"s14\">Unabl\u00e4ssig sucht Gott uns Menschen. Seine Treue nimmt kein Ende. Immer wieder sucht er uns, richtet uns auf und bringt uns zurecht. Wir h\u00f6ren heute sein Wort von der Vers\u00f6hnung und lassen uns von seiner Liebe und Barmherzigkeit erz\u00e4hlen. <\/span><\/p>\n<p class=\"s17\"><span class=\"s13\"><b>Gebet<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"s18\"><span class=\"s14\">Herr Jesus Christus,<br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">du suchst, was verloren ist,<br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">was wir Menschen an uns und anderen schon aufgegeben haben,<br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">willst du retten. <\/span><\/p>\n<p class=\"s18\"><span class=\"s14\">Gib, dass wir deine Barmherzigkeit erkennen,<br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">mit der du uns f\u00fchrst und bewahrst.<br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Das bitten wir dich,<br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist<br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">lebst und regierst in Ewigkeit.<\/span> <span class=\"s20\">Amen.<\/span><\/p>\n<p class=\"s21\"><b><span class=\"s13\">Epistel<\/span><span class=\"s14\">: 1.Timotheus 1,12-17<\/span> <span class=\"s13\">Lobpreis der g\u00f6ttlichen Barmherzigkeit<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"s22\"><i><span class=\"s19\">Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und f\u00fcr treu erachtet hat<\/span><span class=\"s19\"> und in das Amt eingesetzt, <\/span><span class=\"s19\">mich, der ich fr\u00fcher ein L\u00e4sterer und ein Verfolger und ein Frevler war; aber mir ist Barmherzigkeit widerfahren, denn ich habe es unw<\/span><span class=\"s19\">issend getan, im Unglauben. <\/span><span class=\"s19\">Es ist aber desto reicher geworden die Gnade unseres Herrn samt dem Glauben und der Liebe,<\/span><span class=\"s19\"> die in Christus Jesus ist. <\/span><span class=\"s19\">Das ist gewisslich wahr und ein teuer wertes Wort: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die S\u00fcnder selig zu machen, un<\/span><span class=\"s19\">ter denen ich der erste bin. <\/span><span class=\"s19\">Aber darum ist mir Barmherzigkeit widerfahren, dass Christus Jesus an mir als Erstem alle Geduld erweise, zum Vorbild denen, die an ihn glaube<\/span><span class=\"s19\">n sollten zum ewigen Leben. <\/span><span class=\"s19\">Aber Gott, dem ewigen K\u00f6nig, dem Unverg\u00e4nglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen.<\/span><\/i><\/p>\n<p class=\"s23\"><b><span class=\"s13\">Evangelium:<\/span> <span class=\"s14\">Lukas 15,1-3.11b-32<\/span> <span class=\"s13\">Vom verlorenen Sohn<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"s24\"><i><span class=\"s19\">Es nahten sich ihm aber alle Z\u00f6llner und S\u00fcnder, um ihn zu h\u00f6ren. Und die Pharis\u00e4er und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die S\u00fcnder a<\/span><span class=\"s19\">n und isst mit ihnen.<\/span><\/i><\/p>\n<p class=\"s24\"><i><span class=\"s19\">Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: <\/span><span class=\"s19\">E<\/span><span class=\"s19\">in Mensch hatte zwei S\u00f6hne. <\/span><span class=\"s19\">Und der j\u00fcngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Ha<\/span><span class=\"s19\">b und Gut unter sie. \u00a0<\/span><span class=\"s19\">Und nicht lange danach sammelte der j\u00fcngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein<\/span><span class=\"s19\"> Erbteil durch mit Prassen. <\/span><span class=\"s19\">Als er aber alles verbraucht hatte, kam eine gro\u00dfe Hungersnot \u00fcber jenes Land und e<\/span><span class=\"s19\">r fing an zu darben <\/span><span class=\"s19\">und ging hin und h\u00e4ngte sich an einen B\u00fcrger jenes Landes; der schickte ihn auf seine<\/span><span class=\"s19\">n Acker, die S\u00e4ue zu h\u00fcten. <\/span><span class=\"s19\">Und er begehrte, seinen Bauch zu f\u00fcllen mit den Schoten, die die S\u00e4ue fra\u00dfe<\/span><span class=\"s19\">n; und niemand gab sie ihm. <\/span><span class=\"s19\">Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagel\u00f6hner hat mein Vater, die Brot in F\u00fclle haben, und i<\/span><span class=\"s19\">ch verderbe hier im Hunger! <\/span><span class=\"s19\">Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe ges\u00fcndigt ge<\/span><span class=\"s19\">gen den Himmel und vor dir. <\/span><span class=\"s19\">Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn hei\u00dfe; mache mich eine<\/span><span class=\"s19\">m deiner Tagel\u00f6hner gleich!\u00a0<\/span><span class=\"s19\">Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den <\/span><span class=\"s19\">Hals und k\u00fcsste ihn. <\/span><span class=\"s19\">Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe ges\u00fcndigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert<\/span><span class=\"s19\">, dass ich dein Sohn hei\u00dfe.\u00a0<\/span><span class=\"s19\">Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine H<\/span><span class=\"s19\">and und Schuhe an seine F\u00fc\u00dfe<\/span><span class=\"s19\"> und bringt das gem\u00e4stete Kalb und <\/span><span class=\"s19\">schlachtet&#8217;s<\/span><span class=\"s19\">; lasst u<\/span><span class=\"s19\">ns essen und fr\u00f6hlich sein! <\/span><span class=\"s19\">Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie f<\/span><span class=\"s19\">ingen an, fr\u00f6hlich zu sein. <\/span><span class=\"s19\">Aber der \u00e4ltere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam,<\/span><span class=\"s19\"> h\u00f6rte er Singen und <\/span><span class=\"s19\">Tanzen <\/span><span class=\"s19\">und rief zu sich einen der Knecht<\/span><span class=\"s19\">e und fragte, was das w\u00e4re. <\/span><span class=\"s19\">Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gem\u00e4stete Kalb geschlachtet, we<\/span><span class=\"s19\">il er ihn gesund wiederhat. <\/span><span class=\"s19\">Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sei<\/span><span class=\"s19\">n Vater heraus und bat ihn. <\/span><span class=\"s19\">Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot nie \u00fcbertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit mei<\/span><span class=\"s19\">nen Freunden fr\u00f6hlich w\u00e4re. <\/span><span class=\"s19\">Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gem\u00e4st<\/span><span class=\"s19\">ete Kalb geschlachtet. <\/span><span class=\"s19\">Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, <\/span><span class=\"s19\">was mein ist, das ist dein. <\/span><span class=\"s19\">Du solltest aber fr\u00f6hlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.<\/span><\/i><\/p>\n<p class=\"s26\"><b><span class=\"s13\">Apostolisches Glaubensbekenntnis <\/span><span class=\"s25\">(EG Seite 1150)<\/span><\/b><\/p>\n<p><b><span class=\"s27\">Wochenlied<\/span> <span class=\"s28\">353,1-4.8<\/span> <span class=\"s29\">Jesus nimmt die S\u00fcnder an<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"s31\"><b><span class=\"s13\">Predigtwort <\/span><span class=\"s13\">Micha 7,18-20 <\/span><span class=\"s25\">(wird w\u00e4hrend der Predigt gelesen)<\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"s32\"><span class=\"s4\"><b>Predigt<\/b><\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">S<\/span><span class=\"s14\">eit <\/span><span class=\"s14\">einigen Monaten<\/span><span class=\"s14\"> beherrscht <\/span><span class=\"s19\">ein <\/span><span class=\"s14\">Thema die Medien und unser Leben: Die Corona-Pandemie. Sind wir selbst oder sind Menschen, die uns wichtig sind<\/span><span class=\"s14\">,<\/span><span class=\"s14\">gef\u00e4hrdet? Wie kommen wir zurecht mit den Beschr\u00e4nkungen im Alltag, die die Ausbreitung der Krankheit eind\u00e4mmen sollen? Derartige Frage schieben sich in den Vordergrund. Doch eigentlich gibt es noch andere dr\u00e4ngende Probleme. Manche davon schwer <\/span><span class=\"s14\">zu ertragen! D<\/span><span class=\"s14\">a ist noch immer der Klimawandel \u2013 von uns Menschen verschuldet.<\/span> <span class=\"s14\">Die Erde wird weiter ausgebeutet, damit die Ertr\u00e4ge stimmen. <\/span><span class=\"s14\">Kriminalit\u00e4t und Gewalt<\/span><span class=\"s14\"> bestimmen die Nachrichten vieler Tage<\/span><span class=\"s14\">.<\/span><span class=\"s14\"> Dazu ganz neu die Debatte um<\/span> <span class=\"s14\">Rassismus. Diskriminierung und Unrecht sind f\u00fcr viel zu viele Menschen immer noch traurige Realit\u00e4t. Deshalb versammeln sich nun wieder <\/span><span class=\"s14\">Tausende<\/span> <span class=\"s14\">auf den Stra\u00dfen<\/span><span class=\"s14\">. Die<\/span><span class=\"s14\"> Protestschreie sind ein <\/span><span class=\"s14\">verzweifelter <\/span><span class=\"s14\">Schrei nach Hoffnung<\/span> <span class=\"s14\">f\u00fcr eine <\/span><span class=\"s14\">gute <\/span><span class=\"s14\">Zukunft unserer Welt. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Um Hoffnung ringt auch Israel in der Zeit des Propheten Micha. Was uns in den ersten Kapitel des Buches Michas \u00fcberliefert wird, liest sich erschreckend \u00e4hnlich wie heutige Medienberichte: Lug, Betrug, Habgier waren an der Tagesordnung. Weltliche und geistliche F\u00fchrer nutzten ihre leitenden Positionen <\/span><span class=\"s14\">schamlos aus, die M\u00e4chtigen redeten nach ihrem <\/span><span class=\"s19\">Mutwillen<\/span><span class=\"s14\"> und lieferten alternative Fakten, indem sie die Dinge drehten wie sie wollten.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Zerbrochene Beziehungen und Misstrauen in den eigenen Familien durch Verrat und Lieblosigkeit.<\/span><span class=\"s14\"> Wer kennt das nicht auch heute, aus seiner Umgebung oder sogar aus seinem pers\u00f6nlichen Leben?<\/span><\/p>\n<p class=\"s33\"><span class=\"s14\">Ganz am Ende des Buches kommt Micha jedoch zu einer \u00fcberw\u00e4ltigenden prophetischen Schau. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">H\u00f6ren wir auf die Worte des Propheten Micha im 7. Kapitel:<\/span><\/p>\n<p><i><span class=\"s19\">Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die S\u00fcnde vergibt und erl\u00e4sst die Schuld denen, die geblieben sind als Rest seines Erbteils; der an seinem Zorn nicht ewig festh\u00e4lt, denn er hat Gefallen an Gnade!<\/span><span class=\"s19\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s19\">Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die F\u00fc\u00dfe treten und alle unsere S\u00fcnden in die Tiefen des Meeres werfen.<\/span><\/i><\/p>\n<p><span class=\"s19\"><i>Du wirst Jakob die Treue halten und Abraham Gnade erweisen, wie du unsern V\u00e4tern vorzeiten geschworen hast. <\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"s34\"><span class=\"s13\"><b>II.<\/b><\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Ich wei\u00df nicht, um was oder wen Ihre Gedanken heute Morgen kreisen. Vielleicht sind Sie noch bedr\u00fcc<\/span><span class=\"s14\">kt von den letzten N<\/span><span class=\"s14\">achrichten<\/span><span class=\"s14\"> aus aller Welt<\/span><span class=\"s14\">. Oder Sie sind in Gedanken bei ihren Sorgen. Es ist wie ein Sog, in den wir immer wieder geraten: dieses Kreisen um uns selbst und Steckenbleiben in uns selbst. Es ist die Krankheit unsere Seele, die Luther mit den Worten bezeichnete: \u201eWir sind in uns gekr\u00fcmmte Menschen\u201c. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Heil \u2013 aufgerichtet \u2013 werden wir, wenn wir den Blick von uns selbst abwenden und uns zu Gott ausrichten. <\/span><span class=\"s19\">Wo ist solch ein Gott<\/span><span class=\"s14\">, ruft Micha aus. Zuvor hat er lange in den Abgrund der Not geschaut. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Er sah das damalige Israel und warnte: Wenn sie nicht umkehren, laufen sie auf Gottes Gericht zu \u2013 die Zerst\u00f6rung Jerusalems, 70 Jahre babylonische Gefangenschaft. Und er sah die Folgen: <\/span><span class=\"s19\">Die Erde wird w\u00fcst werden wegen der Werke seine Bewohner<\/span><span class=\"s14\">.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Micha sah die unaufhaltsamen Folgen einer Welt voraus, die sich von Gott abgekehrt hat: die Zerst\u00f6rung der Sch\u00f6pfung. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Doch mitten in sein erschreckendes Erkennen, dass Gott die S\u00fcnde der Menschen richten wird \u2013 mitten ins Erschrecken hinein empf\u00e4ngt Micha eine Schau des kommenden Friedensreiches. Er sieht ein verwandeltes Israel und eine verwandelte Welt. Gott wird sich \u00fcber Israel noch einmal erbarmen. Ein \u00dcberrest des Volkes wird nach 70 Jahren aus der Verbannung zur\u00fcckkehren<\/span><span class=\"s14\">. D<\/span><span class=\"s14\">araus wird Gott <\/span><span class=\"s19\">in den letzten Tagen<\/span><span class=\"s14\"> ein Volk erwachsen lassen, das andere Nationen Gottes Wege lehren wird. V\u00f6lker werden zum Berg Zion kommen und Gott suchen. Und sie werden lernen, wie sie <\/span><span class=\"s19\">Schwerter zu Pflugscharen<\/span><span class=\"s14\"> machen; und den Krieg werden sie verlernen.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Wie kann Israel wieder heil werden, mag sich Micha damals gefragt haben? \u2013 Wie kann unsere zerrissene Welt eines Tages wieder so heil werden, m\u00f6gen wir uns fragen. Wer ist dieser Gott, der durch seinen Propheten solch gewaltige Verhei\u00dfungen gibt? <\/span><\/p>\n<p class=\"s34\"><span class=\"s13\"><b>III.<\/b><\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Das ist die Botschaft Michas, die im Alten Testament mehrfach aufgenommen wird und in Jesus Christus Gestalt annimmt: Unser Gott ist einzigartig! Gott zerst\u00f6rt, was uns zerst\u00f6rt: <\/span><span class=\"s19\">Er vergibt die S\u00fcnde und erl\u00e4sst die Schuld \u2013 denen, die \u00fcbrig geblieben sind von seinem Erbteil. Er h\u00e4lt nicht ewig an seinem Zorn fest, denn er ist barmherzig. Er wird sich unser wieder erbarmen \u2026.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Damals staunte Micha vor allem dar\u00fcber, dass Gott sich \u00fcber sein Volk Israel neu erbarmte<\/span><span class=\"s14\">. \u00dcber das Volk<\/span><span class=\"s14\">, das immer und immer wieder von ihm abgefallen war<\/span><span class=\"s14\">!<\/span><span class=\"s14\"> Bis er sie in die H\u00e4nde der Babylonier gab und so der Ungerechtigkeit und dem G\u00f6tzendienst in ihrem Land ein Ende setzte. Aber selbst dann w\u00fcrde es noch nicht aus sein<\/span><span class=\"s14\">.<\/span> <span class=\"s14\">Vielmehr w\u00fcrde<\/span><span class=\"s14\"> Gott <\/span><span class=\"s14\">sein<\/span> <span class=\"s14\">Volk zur\u00fcckf\u00fchren und neu mit ihnen beginnen.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Doch der Prophet spricht eine Wahrheit aus, die weit \u00fcber seine Zeit und sein Volk hinaus Bedeutung haben und einmal allen V\u00f6lkern und Nationen gelten sollte: Gott ist voller Liebe und Erbarmen seinen Menschen gegen\u00fcber. Darum wird er zornig<\/span><span class=\"s14\">. Gott wird zornig<\/span><span class=\"s14\">, wenn <\/span><span class=\"s14\">ihn die verachten<\/span><span class=\"s14\">, die er liebt<\/span><span class=\"s14\">.<\/span> <span class=\"s14\">Wenn die Menschen<\/span><span class=\"s14\"> einander das Gottesgeschenk ihres Lebens und dieser Welt zur H\u00f6lle machen. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Gottes<\/span><span class=\"s14\"> Zorn hat ein einziges Ziel: Der Liebe und dem Recht wieder zum Recht zu verhelfen. <\/span><span class=\"s14\">Gottes<\/span><span class=\"s14\"> Zorn ist Ausdruck seiner Leidenschaft. Gott ist nicht gleichg\u00fcltig und er l\u00e4sst die Dinge nicht einfach laufen. Doch er h\u00e4lt nicht ewig <\/span><span class=\"s14\">an seinem Zorn fest. Dieser Gott \u2013 so erkennt Micha \u2013 zertritt in seinem Zorn nicht den S\u00fcnder, sondern die S\u00fcnde. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Zwei Bilder verwendet Micha, um die Macht der Vergebung Gottes zu beschreiben: <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s19\"><i>Er wird unsere Schuld unter seine F\u00fc\u00dfe treten \u2026<\/i><\/span><span class=\"s14\"> ruft Micha aus. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Micha sieht die Geburt dieses Retters in der kleinen Stadt Bethlehem.<\/span><span class=\"s14\"> F\u00fcr uns Christen hat sich diese Verhei\u00dfung in Jesus Christus erf\u00fcllt. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Die Worte aus dem Alten Testament sprechen prophetisch von dem, der am Kreuz <\/span><span class=\"s19\">unsere S\u00fcnde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz.<\/span><span class=\"s14\"> Da ist die junge Frau, die in ihrem Leben einen \u201eBrandherd\u201c von Schuld gesp\u00fcrt hat \u2013 den Brandherd von Rebellion gegen Gott und seine Ordnungen. Die Frau ging eigene Wege<\/span><span class=\"s14\">,<\/span><span class=\"s14\"> die in die Sucht f\u00fchrten und ihr Leben fast zerst\u00f6rte<\/span><span class=\"s14\">n<\/span><span class=\"s14\">. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Sp\u00e4ter<\/span><span class=\"s14\"> hat sich <\/span><span class=\"s14\">diese Frau <\/span><span class=\"s14\">ein Kreuz auf ihren Arm t\u00e4towiert<\/span><span class=\"s14\">en lassen. Andere fragten<\/span><span class=\"s14\">: \u201eWas soll das denn? Das Kreuz ist doch ein Symbol des Todes.\u201c Doch sie antwortete fest: \u201eF\u00fcr mich ist es ein Symbol des Lebens! Immer wenn ich dieses Kreuz anschaue, komme ich zur Ruhe. Hier endet meine Flucht vor Gott und mir selbst.\u201c <\/span><\/p>\n<p class=\"s33\"><span class=\"s14\">Sie hatte das Geheimnis des Evangeliums verstanden. Gott hat durch das Kreuz Jesu Christi ihre Schuld zertreten und sie selbst aufgerichtet. <\/span><span class=\"s19\">Wo ist solch ein Gott?<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Micha verwendet ein zweites Bild, um die Gr\u00f6\u00dfe des Erbarmens Gottes zu beschreiben: Gott richtet uns auf. Nicht nur indem er Schuld vergibt, sondern: Er macht sie auch vergessen. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Sie haben vielleicht schon vom <\/span><span class=\"s14\">Marianengraben<\/span><span class=\"s14\"> geh\u00f6rt. Er liegt im Stillen Ozean zwischen Japan, Papua-Neuguinea und den Philippinen. <\/span><span class=\"s14\">Er ist \u00fcber 2400 <\/span><span class=\"s14\">Kilometer<\/span> <span class=\"s14\">lang <\/span><span class=\"s14\">und fast 1100<\/span><span class=\"s14\">0<\/span> <span class=\"s14\">Meter<\/span> <span class=\"s14\">tief. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Nun verk\u00fcndet der Prophet Micha: <\/span><span class=\"s19\">Gott wird alle unsere S\u00fcnden in die Tiefen des Meeres werfen<\/span><span class=\"s14\">. Er wirft sie sozusage<\/span><span class=\"s14\">n in den <\/span><span class=\"s14\">Marianengraben<\/span><span class=\"s14\"> \u2013 <\/span><span class=\"s14\">unvorstellbar<\/span><span class=\"s14\"> tief! <\/span><span class=\"s14\">Aus dieser Tiefe<\/span><span class=\"s14\"> kann sie niemand wieder hochholen, und auch Gott wird das nicht tun. Alles, was zwischen uns und Gott steht, ist ein f\u00fcr<\/span><span class=\"s14\">alle<\/span><span class=\"s14\"> M<\/span><span class=\"s14\">al erledigt und begraben. Durch Jesus Christus hat er sie f\u00fcr immer weggeschafft. Es muss uns nicht mehr belasten. Das ist es, was Micha zum <\/span><span class=\"s14\">Jubeln bringt. Das ist das Gro\u00dfe und Einzigartige des Evangeliums. Daraus l\u00e4sst sich Hoffnung sch\u00f6pfen f\u00fcr unser Leben. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Doch das Evangelium, das Micha verk\u00fcndigt und das uns die gesamte Bibel best\u00e4tigt, w\u00e4re ohne einen dritten Aspekt nicht vollst\u00e4ndig: <\/span><\/p>\n<p class=\"s35\"><span class=\"s14\">Gott ist ein einzigartiger Gott, der seinen Verhei\u00dfungen treu bleibt und uns Zukunft und Hoffnung schenkt.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s13\"><b>III.<\/b><\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Israel war als Zeichen der Vergebung Gottes aus Babylon zur\u00fcckgekehrt. Doch nicht sofort war alles <\/span><span class=\"s14\">gut: Manches Mal noch k\u00e4mpften d<\/span><span class=\"s14\">ie <\/span><span class=\"s14\">Israeliten <\/span><span class=\"s14\">mit Selbstanklagen<\/span><span class=\"s14\">.<\/span> <span class=\"s14\">Schlimmer wurde es noch<\/span><span class=\"s14\"> durch den Spott ihrer Feinde<\/span><span class=\"s14\">: S<\/span><span class=\"s14\">ie <\/span><span class=\"s14\">freuten <\/span><span class=\"s14\">sich <\/span><span class=\"s14\">\u00fcber das Schicksal<\/span><span class=\"s14\">, das die Israeliten erlitten hatten. Wer zur\u00fcckgekehrt war, lebte<\/span> <span class=\"s14\">nicht wie vorher &#8211; sondern<\/span> <span class=\"s19\">einsam<\/span><span class=\"s14\"> und im <\/span><span class=\"s19\">wildem Gestr\u00fcpp<\/span><span class=\"s19\">.<\/span><span class=\"s14\"> So jedenfalls beschreibt es <\/span><span class=\"s14\">Mi<\/span><span class=\"s14\">cha in den Versen vor unserem Predigtwort<\/span><span class=\"s14\">. Denn Israel hatte die<\/span><span class=\"s14\"> fruchtbaren Gebiete <\/span><span class=\"s14\">Baschan<\/span><span class=\"s14\"> und <\/span><span class=\"s14\">Gilead<\/span><span class=\"s14\">anscheinend f\u00fcr immer verloren.<\/span> <span class=\"s14\">Nicht sofort war alles gut. <\/span><span class=\"s14\">Auch wenn Gott uns vergibt, sind damit nicht alle Konsequenzen unseres falschen Handelns aufgehoben.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Manche Folgen werden wir \u2013 trotz Vergebung \u2013 schmerzhaft sp\u00fcren: den Spott der anderen \u00fcber unsere Fehlentscheidungen, den Kampf, mit unseren Gedanken nicht immer wieder an der Vergangenheit h\u00e4ngen zu bleiben; und die Tatsache, dass manche ehemals \u201efruchtbaren Gebiete\u201c unseres Lebens vielleicht nie mehr zug\u00e4nglich sein werden. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Die Scheidung und ihre schmerzhaften Folgen sind nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. <\/span><span class=\"s14\">Wer unehrlich gehandelt hat, hat das Vertrauen der anderen wahrscheinlich verloren<\/span><span class=\"s14\">. Der ehemals S\u00fcchtige tr\u00e4gt die Auswirkungen ein Leben lang am K\u00f6rper. Und die Spuren in einer leidenden Sch\u00f6pfung werden nicht einfach verschwinden. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Doch Gottes Erbarmen umfasst auch seine Treue. Micha ruft: <\/span><span class=\"s19\">Du wirst Jakob Treue halten und Abraham Gnade erweisen, wie du unsern V\u00e4tern vorzeiten geschworen hast<\/span><span class=\"s14\">. Gott sagt mir Treue f\u00fcr mein ganzes Leben zu und schenkt mir durch seine Verhei\u00dfungen neue Hoffnung. Er schenkt uns \u00fcber Bitten und Verstehen Neues, wo Altes zerbrach.<\/span><span class=\"s14\"> \u2013 Vielleicht wird nicht jede zerbrochene Beziehung wiederhergestellt \u2013 aber, wo Gott unsere eigene Schuld in die Tiefen des Meeres wirft, setzt sich ein heilsamer Kreislauf der Vergebung in Gang. <\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Statt verbittert zu bleiben, lernen wir von unserem Herrn: \u201eWie Gott mir, so ich dir!\u201c Wir lernen, die Schuld der andern uns gegen\u00fcber ebenso loszulassen, wie es Gott bei uns tut. Erfasst von der Gr\u00f6\u00dfe der Vergebung Gottes in Jesus Christus erkennen wir uns als seine Kinder. Wir lernen, ihm unser ganzes Leben anzuvertrauen und es nach seinem Wort auszurichten. Wir werden erleben, wie er uns f\u00fchrt, und <\/span><span class=\"s19\">Gutes und Barmherzigkeit<\/span> <span class=\"s19\">uns t\u00e4glich folgen<\/span><span class=\"s14\">.<\/span><span class=\"s14\"> Wir werden Mahnungen zum guten Umgang mit unserer Sch\u00f6pfung ernst nehmen, aber uns nicht in Panik versetzen lassen. Denn er hat zugesagt: <\/span><span class=\"s19\">Solange die Erde steht, soll nicht aufh\u00f6ren Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s14\">Michas Botschaft \u2013 in die Sprache unserer Zeit \u00fcbersetzt lautet: \u201e<\/span><span class=\"s14\">God<\/span> <span class=\"s14\">for<\/span><span class=\"s14\">Future!\u201c Gott allein ist der, der uns Hoffnung gibt \u2013 f\u00fcr Gegenwart und Zukunft.<\/span><span class=\"s14\">Amen.<\/span><\/p>\n<p class=\"s30\"><b><span class=\"s36\">Predigtlied<\/span><span class=\"s36\">:<\/span> <span class=\"s14\">602,1-4<\/span> <span class=\"s15\">Vergiss nicht zu danken <\/span><\/b><\/p>\n<p><span class=\"s13\"><b>F\u00fcrbittengebet<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"s24\"><span class=\"s14\">Lasst uns beten f\u00fcr alle, die Gott suchen,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie ihn finden.<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">F\u00fcr die, die meinen, Gott schon zu haben,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie ihn erneut suchen.<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Lasst uns beten f\u00fcr alle, die die Zukunft f\u00fcrchten,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie Vertrauen lernen.<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">F\u00fcr alle, die gescheitert sind,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie noch einmal anfangen d\u00fcrfen.<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">F\u00fcr die, die zweifeln,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie nicht verzweifeln.<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Lasst uns beten f\u00fcr alle, die sich verloren f\u00fchlen,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie ein Zuhause finden.<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">F\u00fcr die Einsamen,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie einem Menschen begegnen.<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Lasst uns beten f\u00fcr alle, die hungern,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie ges\u00e4ttigt werden.<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">F\u00fcr die, die satt sind,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie ihre H\u00e4nde \u00f6ffnen.<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Lass und beten f\u00fcr die Kranken, dass sie Heilung finden.<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">F\u00fcr die, die es gut haben,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie nicht hart und gleichg\u00fcltig werden.<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">F\u00fcr die M\u00e4chtigen,<\/span> <span class=\"s14\">dass sie kritisch bleiben mit sich selbst.<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Lasst uns beten f\u00fcr alle, die in dieser Welt leben<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">zwischen Hoffnung und Furcht.<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Und f\u00fcr uns selbst:<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Gott, befreie uns von Angst und falscher Sicherheit.<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Gib das, was gut ist f\u00fcr uns und alle anderen,<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">durch Jesus Christus, dem wir vertrauen.<\/span> <span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Amen. <\/span><\/p>\n<p class=\"s37\"><span class=\"s13\"><b>Vaterunser<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"s32\"><span class=\"s13\"><b>Bitte um Segen<\/b><\/span><\/p>\n<p class=\"s38\"><span class=\"s14\">Der Herr segne uns und beh\u00fcte uns.<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Der Herr lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber uns und sei uns gn\u00e4dig.<\/span><span class=\"s14\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s14\">Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns + Frieden.<\/span><\/p>\n<p class=\"s40\"><span class=\"s39\">Von<\/span><span class=\"s39\"> Valerie Ebert-Schewe<\/span><span class=\"s39\"> und <\/span><span class=\"s39\">Gottfried Greiner<\/span><span class=\"s39\"> bearbeitete und<\/span> <span class=\"s39\">aktualisierte <\/span><span class=\"s39\">Lesepredigt<\/span> <span class=\"s39\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s39\">von<\/span><span class=\"s39\"> Pr\u00e4dikantin Birgit <\/span><span class=\"s39\">Curllin<\/span><\/p>\n<p class=\"s42\"><span class=\"s41\">Langestr. 165, 89129 Langenau<\/span><span class=\"s41\"><br \/>\n<\/span><span class=\"s41\">E-Mail: <a href=\"m&#97;&#105;&#x6c;&#x74;&#x6f;&#x3a;b&#105;&#114;&#103;&#x69;&#x74;&#x2e;cu&#114;&#114;&#x6c;&#x69;&#x6e;&#64;t&#45;&#111;&#x6e;&#x6c;&#x69;ne&#46;&#100;&#x65;\">&#x62;&#105;r&#x67;&#105;t&#x2e;&#99;u&#x72;&#114;l&#x69;&#110;&#64;&#x74;&#45;o&#x6e;&#108;i&#x6e;&#101;&#46;&#x64;&#101;<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"s43\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span class=\"s4\">Wochenspruch<\/span><\/p>\n<p class=\"s12\"><span class=\"s11\"><i><span class=\"s6\">Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.<\/span>\u200b<\/i><\/span><\/p>\n<p class=\"s12\"><span class=\"s11\"><span class=\"s9\">Lukas 19,10<\/span><\/span><\/p>\n<p><span class=\"s11\">Der Gottesdienst<\/span><\/p>\n<p class=\"s16\"><b><span class=\"s13\">Eingangslied<\/span> <span class=\"s14\">289,1-3 <\/span><span class=\"s15\">Nun lob,<\/span><\/b><\/p>\n<p><span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"https:\/\/nabburg-pfreimd-evangelisch.de\/?p=1432\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more 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